Teilhabe durch Virtuelle und Augmentierte Realität

Erasmus+: 2025-2-LI01-KA220-SCH-000374614-P2

Digitale Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) eröffnen enorme Chancen für Lernen, Teilhabe und individuelle Förderung.
In Schulen werden diese Potenziale jedoch kaum genutzt – häufig fehlen Know-how, anpassbare Anwendungen und einfach verständliche Werkzeuge. Besonders für Schüler:innen mit Unterstützungsbedarf könnten immersive Lernumgebungen ein wirksamer Beitrag zu Selbstbestimmung, aktiver Teilhabe und einem erfolgreichen Übergang in die berufliche Zukunft sein.

Projektziel

TEVAR befähigt Lehrpersonen, Begleitlehrpersonen, Heil- und Sonderpädagog:innen ohne Programmierkenntnisse, selbstständig barrierefreie XR-Szenarien (Extended Reality = AR + VR) zu entwickeln.
Das Projekt stärkt digitale Kompetenzen, fördert Innovation an Schulen und schafft inklusionsorientierte Lernsettings für Schüler:innen mit Unterstützungsbedarf.

KI-basierte Anleitung & Tool-Chain

Eine leicht verständliche Anleitung und ein digitales Tool-Kit ermöglichen die einfache Erstellung individueller AR/VR-Anwendungen. KI-Agenten unterstützen die Nutzer:innen Schritt für Schritt bei der Entwicklung eigener Szenarien.

Curriculum & e-Training

Ein praxisnahes Curriculum sowie ein multimediales e-Training vermitteln die notwendigen digitalen und didaktischen Kompetenzen.

Pilotierungen in drei Ländern

In Schulen und Bildungsorganisationen in Liechtenstein, Österreich und Deutschland werden die entwickelten Instrumente getestet, gemeinsam mit Lehrkräften und Schüler:innen weiterentwickelt und evaluiert.

Transfer & Nachhaltigkeit

Die Ergebnisse werden frei zugänglich veröffentlicht (Open Access), über eine Projektwebsite bereitgestellt und in einem virtuellen Multiplier-Event europaweit verbreitet.

Projektergebnisse

Lehrkräfte werden in die Lage versetzt, eigenständig AR/VR-Lernszenarien zu entwickeln und so digitale Lernformen aktiv in ihren Unterricht einzubinden.
Schüler:innen mit Unterstützungsbedarf erhalten durch die neuen Anwendungen barrierearme, individuell anpassbare Lern- und Übungsräume, die ihre Teilhabe stärken.
Schulen profitieren von einem innovativen und zugleich leicht integrierbaren Werkzeugkasten für digitale Bildung, der ohne hohe technische Einstiegshürden genutzt werden kann.
Durch die Zusammenarbeit im Projekt entstehen übertragbare Standards und Impulse für eine inklusive, technologiebasierte Bildung in allen beteiligten Ländern.

Projektwebseite

tbd

Projektlaufzeit

09.02.2026 bis 08.02.2027 (12 Monate)

Das Konsortium

Im Projekt kooperieren Organisationen aus Liechtenstein, Österreich und Deutschland. Das Projekt wird vom Verein Pro Partizipation koordiniert.

Einrichtung
Verein Pro Partizipation

Akronym
Pro Partizipation

Land 
Liechtenstein

Ansprechpartner
Bernhard Mähr (b.maehr@ewag.biz)

Link
propartizipation.li/

Einrichtung
Neumann und Ritter GbR

Akronym
NuR

Land 
Deutschland

Ansprechpartner
Tommy Neumann (tommy@neumann- ritter.de)
Sacha Ritter (sacha@neumann-ritter.eu)

Link
www.neumann-ritter.eu

Einrichtung
Förderinstitut VINCO

Akronym
Vinco

Land 
Österreich

Ansprechpartner

Wolfgang Schabereiter (wolfgang.schabereiter@vinco.at)

Link
www.vinco.at

Betreuende Nationalagentur

Einrichtung
AIBA Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten

Akronym
AIBA

Land 
Liechtenstein

Ansprechpartnerin
Cornelia Jäger

Link
www.aiba.li

Autor

Tommy Neumann

Copyright

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